Fütterungsarten Hund und Katze

Am bekanntesten sind die Trockenfütterung, BARF (Rohfütterung) und Nassfutter.

Trockenfutter wird bei hohen Temperaturn produziert. Auch das sogenannte "kaltgepresste" Futter muss anschliessend zur Keimabtötung auf ca. 100-120 °C erhitzt werden. Die starke Erhitzung verändert und zerstört die Nährstoffe.

Die Folge: Es müssen chemische Zusätze wie z. Bsp. künstliche Vitamine hinzugefügt werden. Künstliche Vitamine kann der Körper nicht so gut aufnehmen wie natürliche. Die Natur hat daran gedacht, dass z. Bsp. in der Acerola Kirsche ein passendes Enzym zu Verdauung des Vitamin C beigefügt ist, verschiedene Varianten und Vorstufen des Vitamins sind zudem enthalten.  Das alles kann ein künstlicher Vitamin nicht leisten. Er wird z.T. ungenutzt wieder ausgeschieden und/oder belastet auch dadurch die Organe.

Dazu kommen noch Konservierungsstoffe zur Haltbarmachung. Konservierungsmittel unterscheiden nicht zwischen guten und bösen Bakterien.
Die Folge: Die Darmflora wird in Teilen zerstört und kann nicht mehr so gut Nährstoffe verwerten.

Trockenfutter verfünffacht ca. sein Volumen im Magen des Tiers, das ist nicht nur unangenehm, es besteht das Risiko der Magendrehung. Durch das Entziehen des Wassers im Magen steigt der Säurepegel an und der Zahnbelag erhöht sich.

Das Paradoxe: Dennoch kommt oft ein fester Kot heraus. Das Entziehen des Wassers versteckt zahlreiche Probleme im Stoffwechsel. Dem jungen Hund merkt man es oft äußerlich nicht an, dem älteren schon deutlich öfter.

BARF (Biologisch Artgerechte Roh Fütterung)

Das Barfen orientiert sich an der Ernährung des Wolfes oder der Wildkatze in der Natur. Neben Fleisch und Knochen werden Gemüse, Obst, Kräuter und Öle in bestimmten, genau abzumessenden Verhältnissen zugesetzt. Die Nährstoffe sind chemisch unverändert . Richtiges Barfen ist anspruchsvoll, die Auswahl einer Lieferanten, der gutes Fleisch mit hohem Muskelfleischanteil verwendet nicht einfach. Fertige Mischungen vereinfachen die Anwendung.
Häufige Probleme beim Barfen sind die falsche Verwendung oder die schlechte Futterqualität, nicht die Methode an sich.

Nassfutter aus der Dose

Für Nassfutter ist -abhängig vom Hersteller entweder stark erhitzt abgefüllt oder kalt abgefüllt und dannach weniger stark erhitzt. Im ersteren Fall haben wir ähnliche Probleme wie beim Trockenfutter, der letztere Fall ist hingegen sehr wünschenswert.
Bei gutem Nassfutter haben wir es mit einer sehr praktischen Fütterungsart zu tun, die dem BARF ähnelt und auch damit kombiniert werden kann. Hier kommt es sehr auf die Auswahl des richtigen Herstellers und gute Beratung an, die Vergleiche lohnen sich aber.
Hunde die nass gefüttert werden, haben weniger Zahnstein, Welpen wachsen langsamer und dadurch nachhaltiger, sie sind ausgeglichener und vitaler, sind seltener krank und haben deutlich weniger Parasiten (Würmer, Zecken usw.) .

Billiges Futter vom Discounter bezahlt das Tier mit seiner Gesundheit, der Besitzer zahlt es später beim Tierarzt . Lassen Sie sich hier bei Lumpis Petfit über Futterzusammensetzung und Deklaration aufklären .

Ob Terra Canis, Herrmans, Real Natur, Fressnapf ... - bringen Sie die Packung des bisherigen Futters zur Ernährungsanalyse mit. Wir schauen uns gemeinsam an, was man der Deklaration entnehmen kann und was möglicherweise nicht .