Deklaration / Zusammensetzung Futter

Was ist im Futter wirklich drin, was davon steht auf Packung ?

Wir befassen uns schon lange mit dem Thema und helfen gern bei allen Fragen dazu. Wir geben hier nur einen unvollständigen Überblick und wollen Ihnen das Prinzip vermitteln.

Alles erstes unterscheiden wir die Art der Deklaration:

geschlossen

Fleisch,tierische Nebenerzeugnisse,Getreide usw.

Dies ist die schlechteste Darstellung, da man nicht weiss, wieviel und welches Fleisch enthalten und ob die Bestandteile in einem gesunden Mengenverhältnis enthalten sind.

halboffen

Huhn (70%) ,tierische Nebenerzeugnisse (12%) ,Getreide usw.

Dies ist die zweit-schlechteste Darstellung, da uns die 70% vorgaukeln, dass 70% Huhn enthalten sind. Tatsächlich sagt diese Zahl nur aus, dass Huhn einen Anteil von 70% am gesamten Fleischanteil hat. Der gesamte Fleischanteil an der Dose muss mindestens 4% betragen, sonst dürfte das Produkt nicht als Fleischmenu verkauft werden. Es sind u.U. also nur 2,8% Huhn in der Dose. Was der Rest ist, kann man der unvollständigen Deklaration nicht entnehmen .

Diese Deklaration ist leider weitverbreitet.

offen

16% Truthahnfleisch,14% Rinderlunge,12% Rinderkehlköpfe(ohne Schilddrüse),8% Truthahnherzen,8% Truthahnleber,8% Euter,2% Kürbis,2% Kohlrabi,2% Naturreis,Mineralstoffe,Lachsöl,Ingwer

Die ist die beste Darstellung. Die Prozentangaben stehen ohne Klammern vor den einzeln benannten Bestandteilen. Nur so kann man aus dem was drauf steht auf den Inhalt schliessen. Hersteller, die so deklarieren haben nichts zu verbergen und machen die Inhalte transparent.

Achtung: Wasser darf nicht als Inhaltsstoff deklariert werden, daher "fehlen" hier ca. 25%. Manche Hersteller werben mit 90% Fleischanteil. Sie rechnen das Wasser dem Fleisch zu, was nicht korrekt ist. Zellgebundenes Wasser ist von Natur aus im Fleisch enthalten.


Zusatzstoffe

Natürliche Nahrung braucht keine chemischen Zusatzstoffe. Leider finden Sie auf vielen Packungen die sogenannten Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe:

Dahinter verbergen sich künstliche Vitamine. Künstliche Vitamine lassen sich schlechter vom Organismus aufehmen

(s. dazu Kapitel Fütterungsarten  und belasten die Organe. Manche davon stehen in Verdacht Krebs zu fördern. Bei genauen Mengenangaben wie z. Bsp. Vitamin E 70 mg wissen Sie, dass es ein künstlicher Vitamin ist, denn im Naturprodukt kann man das so exakt gar nicht benennen.

Zum zweiten finden Sie häufig Kupfer-II-Sulfat 4 mg oder auch anderen Verbindungen (Zinksulfat, Eisensulfat, Mangansulfat, ...) . Diese werden als Spurenelemente getarnt. Tatsächlich dienen diese Stoffe der Konservierung, wie ein Blick in Wikipedia Kupfersulfat sofort erläutert. Leider unterscheiden diese Stoffe nicht zwischen guten und schlechten Bakterien. So werden auch gute Darmbakterien reduziert. Die Folge ist eine schlechtere Verdauung.

Viele der Zusatzstoffe sind schon lange nicht mehr für die Nutztierhaltung oder den Menschen zugelassen, z. Bsp. Dicalciumphospat. Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen dazu haben. Das Thema ist riesengross und es gibt sehr viele Zusatzstoffe. Wir von Lumpis Petfit möchten Sie aber sehr gern aufklären und schulen, so dass Sie sich selbst eine Meinung bilden können.